Lutz Jäcker Großwildtexter Düsseldorf

Lutz Jäcker
Düsselstr. 30
40219 Düsseldorf
0174 - 31 50 750

Schlagworte (max. 50):
Werbung, Werbetexter, Texter, Freelancer, Freelance Copy-Writer, Kampagnen, Text, Konzept, Art Direktor, Art Director, ADC, Art Directors Club, CD, Kreativdirektor, TV-Spot, TV-Spots, Funk-Spots, Kampagnen, Kampagne, Anzeigen, POS, Cannes-Rolle, Düsseldorf, Bad Oeynhausen, Großwildtexter, Grosswildtexter, Wort, Außenwerbung, Früh Kölsch, Früh, Guinness, Bordeaux Weine, Sixt, Mustang, Werbemaßnahmen, Agentur, Agenturen, Werbeagentur, Werbeagenturen, Agency, Gerolsteiner, BBDO, Grey, Wort-Trophäen, Treatment, Ideenstau, Wortkunst

Beschreibung (250 Zeichen, wird auch bei google angezeigt) :
Lutz Jäcker, freier Texter, Freelance Copy Writer, Großwildtexter. Bietet: Trophäen der Wortkunst; 12-Ender der Werbung, Tot dem Wortewilddieb. Bitte: Klicken Sie ein!

 

Kapitel 1

Gute Stube
Ich häng' hier nur so rum, damit Sie mich buchen können.

Kapitel 2

Sieh an.
Da können Sie sich mal eine Scheibe von abschneiden.

FRÜH KÖLSCH
Sie müssen ja nicht gleich drin baden.
Der Genussknacker.
Ich hab so'n Hals.
Ich glaub', ich schraub mir noch eins rein.
Na denn, Prost Martin. (Ein November-Motiv. Die Zeit also, wenn Gänse am Leckersten sind.)
Hickeriki.
Schöner Wohnen.
Jungs, das sieht nach Arbeit aus.
Einführungs-Motiv für den neuen Früh Kasten.
Bruce Leer.
Legen Sie Ihre Kohle sinnvoll an.
Boa, ey!
Motiv zum Christopher Street Day in Köln.
Eiliges Fest.
Queue Fest.
Hol's Stängchen.
Kleine Flanierhilfe für die Kö.

BORDEAUX WEINE
Und am achten Tag erschuf der liebe Gott die Region Bordeaux.
... Gut nur, meinen die Winzer, dass der liebe Gott an diesem achten Tag all seine himmlischen Beziehungen hat spielen lassen. So überzeugte er Atlantik und Golfstrom das Klima in der Region besonders milde zu stimmen. So überredete er die endlosen Kiefernwälder, die wertvollen Weinberge gegen die strengen Atlantikwinde zu schützen. Und so vereinbarte er mit der Girondemündung dem Land eine natürliche Regulierung der Feuchtigkeit zu schenken. Alles himmlische Vorraussetzungen für große Weine.
Bordeaux trinkt man mit der Nase, mein Freund.
Wer in und um Bordeaux viel mit Wein zu tun hat, der hat auch viele Freunde. Das bringt das Leben hier so mit sich. Und was ein waschechter Bordeleiser ist, dem ist es eine Herzensangelegenheit, Freunden das kleine ABC der Verkostung von Bordeaux-Weinen ein wenig näher zu bringen. ...

Wovon Korkenzieher träumen.

Korkenzieher, die unermüdlich im Einsatz sind, arbeiten in der Gastronomie. Die anderen aber, deren Talent nur hin und wieder gefragt ist, fristen ihr Dasein in dunklen Besteckschubladen privater Haushalte. Nehmen wir an, Sie beherbergen einen Besteckschubladen-Vertreter der ersten Kategorie, dann seien Sie sich bitte über eines im Klaren: Korkenzieher träumen. Und zwar davon, einmal mit Ihnen eine Weinprobe mit edlen Weinen aus der Region Bordeaux zu machen.

„Ich hatte das Ziel schon vor Augen, da tauchte sie neben mir auf. Sie wurde schneller, ich fing an zu rennen. Ob ich es war, die sie zum Stolpern brachte? Egal, ich war als Erste an der Supermarktkasse. Und jetzt habe ich erst einmal Durst.“

Gerolsteiner. Ganz nach meinem Geschmack.

„Den Benz abzuhängen war leicht. Den Porsche zu überholen reine Formsache. Und als ich den BMW gedemütigt hinter mir aufleuchten sah wusste ich, allen hatte ich es ihnen gezeigt. Trotzdem: 70 Kilometer Dauerstau zeigen auch dem weltbesten Fahrer, wo seine Grenze ist. Und jetzt habe ich erst einmal Durst.“

Gerolsteiner. Ganz nach meinem Geschmack.

„Ekstatisch zucken unsere Körper zum grellen Licht. Die Beats küssen uns den Schweiß von der Stirn. Dem Staunen in deinen Augen folgt ein flehender Schrei aus deinem süßen Mund. Sex mit dir macht irre Spaß, Jan. Und jetzt habe ich erst einmal Durst.“

Sixt

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten.
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Pilsner Urquell

Protect Your Gold.
Das erste goldene Bier der Welt.

MTV

Dein Bauch will es doch auch. ( Zielscheibe – Unter der Scheibe steht: MTV)
Lass es raus.
Fuck the Musikantenstadl.
Trau keinem unter 180 BPM.
God is a DJ.

Sopexa

Warum in der Ferne speisen, wenn doch Frankreich ist so nah.

Französischer Käse, deutsches Brot. Wenn Ihren Appetit wieder einmal das Fernweh nach den Gaumenfreuden unseres Nachbarlandes packt, können Sie die Koffer ruhig im Schrank lassen. Dann reicht es, wenn Sie auf einer Scheibe herrlich knusprigem Vollkornbrot einen herben Ziegenkäse, einen nussigen Morbier oder einen fruchtigen Bergkäse Platz nehmen lassen. Für welche der unzähligen Kombinationsmöglichkeiten beider Länder Sie sich auch entscheiden: Es sind genug, um täglich auf eine neue köstliche Entdeckungsreise zu gehen.

Liebe auf den ersten Biss.

Her mit den kleinen Franzosen.

Französischer Käse, deutsches Brot. Dass sie sich gegenseitig so anziehen, liegt an Ihren vielen Gemeinsamkeiten. Beide blicken auf eine jahrhundertealte Tradition zurück und haben eine ausgesprochen große Vielfalt vorzuweisen. Deutsche Brotsorten findet man an jedem Finger zehn und französische Käsesorten mehr, als das Jahr Tage hat. Das erstreckt sich von den berühmten Bergkäsen bis zu den fein duftenden Weichen, von Ziegenkäsen nach uralten Rezepten bis zu den bekannten Kreationen Brie, Munster und Comté. Und selbst dazwischen liegen noch unendlich viele Geschmacksnoten. So viele, dass sich unser Brot oft gar nicht so recht entscheiden kann.

Deutsch-französisches Gipfeltreffen.

Französischer Käse, deutsches Brot. Zwei hochrangige Geschmacks-Deligationen kommen sich näher. Zusammen bringt sie ihre stattliche Vergangenheit und eine verführerische Vielfalt. Hier debattiert ein aromatischer Brie leidenschaftlich mit dem Vollkorn-Vertreter. Dort ein vollmundiger Camembert mit dem Mehrkorn-Minister. Mit dem Ergebnis, möglichst rasch zum köstlichsten aller Tagesordnungspunkte überzugehen: Ihnen auf der Zunge zu zergehen.

Voilá, ein runder Abend.

Französischer Käse, deutsches Brot. Ist das Ihr Magen, der da so knurrt? Na, dann ist es jetzt aber höchste Zeit Platz zu nehmen und ihn köstlich zum Schweigen zu bringen. Ihr Gastgeber: Das neue Traumpaar des deutschen Gaumens. Zwei, die durch ihre Vielfalt zueinander gefunden haben und die Ihnen mit der jahrhundertealten Erfahrung, die in ihnen steckt, nur noch gemeinsam auf der Zunge zergehen wollen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie die beiden jetzt immer häufiger und zu den geschmackvollsten Gelegenheiten treffen. Eine kernig-krosse Roggenstange zusammen mit einem würzigen Munster ist nur eine von unzähligen Varianten, Ihren Abend noch runder zu gestalten als er ohne appetitlichen Höhepunkt schon wäre.

FDP

Unsere Kinder dürfen nicht weiter die Versuchskaninchen für eine schlechte Bildungspolitik sein.

Schluss mit dem Frust.

Auch unsere Stadt könnte so manche einschneidende Verschönerung vertragen.

Schluss mit dem Frust.

 

 

Geh ins Kino. (Da sieht dich keiner.)

Norman Icking

Nichts anzuziehen?

Norman Icking. The Fashion Company.

Die neuen Köder sind da.

Norman Icking. The Fashion Company.

Wenn er zahlt, soll er auch etwas davon haben.

Norman Icking. The Fashion Company.

Während Sie auffallen, fallen andere vom Glauben ab.

Norman Icking. The Fashion Company.

(Motiv Feuerlöscher)

Serienmäßig in all unseren Umkleidekabinen.

Norman Icking. The Fashion Company.

Shortlist Munich Airport Award.

Stellenanzeige Hera Lindt

Suchen Sie auch nach einer günstigen Gelegenheit, Ihre Lieben zu verlassen?

Agentur sucht Texter.

Hera Lindt verließ Mann und drei Kinder. Uns fiel es kinderleicht dies liebenswert auf die Schippe zu nehmen, um daraus eine originelle Stellenanzeige zu machen.

Rettet das Weltklima

Für die Haut ab 2030.

Schlechtes Klima hat Folgen.

Sieger-Motiv ADC-Nachwuchswettbewerb.

Für die Haut ab 2030.

Schlechtes Klima hat Folgen.

Nikon Internet

nikon.de

Kunde: smart

Spot: „Sunglasses“, 30 Sekunden (TV)

Vormittags in einem idyllischen und verschlafenen Bergdörfchen irgendwo in den italienischen Alpen. Alles ist in ein warmes Licht getaucht.

Vor einem kleinen Cafe beobachten wir ein markantes Senioren-Pärchen, das in aller Seelenruhe ihren Espresso genießt. Er trägt eine auffallend große, coole und verspiegelte Sonnenbrille. Sie strickt.

Jetzt umspielt die Kamera seine markanten Gesichtszüge, um auf der verspiegelten Sonnenbrille haften zu bleiben.

In Slow Motion sehen wir in der Spiegelung seiner Brille einen smart Roadster sich durch die Gässchen des Dorfes schlängeln.

Als der Wagen die Gläser wieder verlassen hat und man nur noch die menschenleeren Strassen in der Spiegelung sieht, fragt er seine Frau mit rauchiger Stimme (italienisch mit deutschem Untertitel):

„Antonietta! Habe ich meinen Führerschein eigentlich noch?“

Über diesem Bild wird das smart-Logo eingeblendet.

Kunde: MTV

Spot: „Zugabe“; 30/45 Sekunden (TV/Kino)

Eine traute, fast kitschige alpenländische Idylle. Auf einer sonnigen Freilichtbühne spielt eine zünftige Lederhosen-Combo ein Stück der Marke ‚Herzilein'. Das Publikum an den langen Biertischen ist bester Laune. Leidenschaftlich wird nicht nur mitgesungen, sondern auch weltmeisterlich geschunkelt. Als das Stück dem Ende entgegen plätschert, gibt der schnäuzbärtige Herr an der Zitter noch einmal alles. Er spielt sich völlig in Rage. Was darin gipfelt, dass er sein wertvolles Instrument mit einem kräftigen Fußtritt durchbohrt und stecken bleibt. Einer seiner Kollege kommt ihm sogleich zu Hilfe und schlägt mit seiner dicken Tuba die Zitter vom Fuß des Zupf-Meisters. Der Rest der Trachtengruppe scheint für den Bruchteil einer Sekunde wie versteinert, schließt sich aber wie auf Kommando begeistert der fröhlichen Zerstörungswut an. Nach und nach zertrümmern sie - wie es sonst nur waschechte Rockstars tun - Akkordeon, Gitarre, Trompete, Panflöte und Schlagzeug. Das Publikum, daran gewöhnt bei jedem Mist zu klatschen, spendet euphorisch Beifall.

Super über dieser Szene:

MTV. Lass es raus.

Kunde: Snickers

Spot: „Reißverschluss“ , 30 Sekunden (TV)

Früher morgen an der Formel1 Strecke Circuit de Catalunya, Spanien. Direkt am Zaun zu dem legendären Rundkurs haben zwei besonders eingefleischte Fans ihr kleines Zelt aufgeschlagen. Ganz klar: sie wollen auf Nummer sicher gehen, damit sie auf jeden Fall einen der begehrten Plätze an der besonders risikoreichen Kurve ergattern.

Langsam geht die Sonne auf und die beiden Hardcore-Fans schälen sich gähnend aus ihren Schlafsäcken. Die Vorfreude auf den Tag steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Als sie das Zelt verlassen wollen, stellen sie mit Entsetzen fest, dass der Reißverschluss der einzigen Zeltöffnung klemmt. Es vergehen wertvolle Minuten, ja Stunden - keine Chance, der Reißerschluss bewegt sich keinen Millimeter. Ganz gleich, was die beiden Fans auch probieren.

Um das Zelt herum strömen inzwischen die Menschenmassen an die Rennstrecke. Die besten Plätze direkt an der Kurve sind schnell besetzt. Als die beiden Fans im Zelt resignierend feststellen müssen, dass es ganz offensichtlich etwas länger dauern wird, hier raus zu kommen, schnappt sich jeder ein Snickers, reißt die Papierverpackung ab und beißt herzhaft in den Schokoriegel.

Off: „ Wenn's mal wieder länger dauert. Schnapp Dir ein Snickers. Denn nichts zähmt Deinen Hunger besser.“

Demo-Part.

Off und Super: Snickers. Und der Hunger ist gegessen.

Das Rennen ist in seiner entscheidenden Phase und die beiden Fans im Zelt verfolgen es gespannt an einem kleinen Radio. Auch das noch! Die Batterien geben plötzlich ihren Geist auf. Ungläubig, von so viel Pech heimgesucht worden zu sein, blicken sich die beiden ungläubig an. Von draußen hören sie, wie die tausende von Formel1 Fans dem Sieger des Rennens zujubeln.

Kunde: Früh Kölsch

Spot: „Petri Heil“, 45 Sekunden (Kino)

Irgendwo im ewigen Eis sitzen zwei Eskimos um ein kreisrundes Loch und halten emotionslos ihre Angeln ins Wasser. Neben ihnen stehen Körbe, die schon randvoll mit keinen, silbern glänzenden Fischchen sind.

Plötzlich zuckelt es an der Leine des einen Eskimos. Doch statt eines weiteren Fischs zieht er eine Flasche Früh Kölsch aus der eisigen Tiefe.

Erst betrachtet er diese prüfend, dann öffnet er sie mit dem aufgerissenen Maul eines der größeren Fische aus seinem Korb und trinkt einen Schluck. Dann reicht er die Flasche weiter an seinen Eskimo-Kollegen, der ebenfalls davon trinkt.

Eskimo 1 (während er prüfend einen Blick auf seine Eskimo-Armbanduhr wirft): „Leck misch in de Tesch. ... Schon zähn-nach-elf!!!“

Eskimo 2 (ruft begeistert): „Jez-jet-et-loss! ... Jez-jet-et-loss!“

Schnitt.

Jetzt sieht man die beiden Eskimos auf Ihren Hundeschlitten über das Eis fahren. Das Ungewöhnliche ist, dass sie – wie man das sonst nur vom Karnevalszug her kennt – mit vollen Händen die kleinen Fischchen aus ihren Körben werfen. Dazu rufen Sie immer wieder voller Begeisterung „Kamelle! .... Kamelle!!“ .... „Kamelle!!!“

In einer Schlussszene sieht man am Wegesrand einen kleinen Pinguin mit einem Regenschirm stehen. Dieser ist umgedreht aufgespannt, damit er die umherfliegenden Fische, auf die er schon ganz offensichtlich zu warten scheint, besser auffangen kann.

Off: Früh Kölsch. Und Sie tauen auf.

Kunde: Express

Spot: „Vom Himmel hoch“, 45 Sekunden (Kino)

Früh morgens auf einem endlos langen Deich irgendwo an der Nordsee. Zwei typische Nordlichter - in dicken Rollkragenpullovern und Gummistiefeln an den Füßen - lassen ihre Blicke in die endlose Ferne schweifen und beobachten, wie langsam die Sonne am Horizont erwacht.

Viel zu sagen haben sich die beiden nicht. Minute um Minute schweigen sie sich an und genießen es einfach nur sich den strengen Nordseewind um die Nase wehen zu lassen.

Plötzlich nähert sich den beiden vom Himmel her ein sausend-pfeifendes, undefinierbares Geräusch. Es kommt näher und näher und wird lauter und lauter.

Die beiden Nordlichter wundern sich überhaupt nicht über das für diese Region doch recht

untypisches Geräusch. Der eine starrt weiter hinaus aufs Meer. Der andere hebt dann doch für einen Moment den Kopf in Richtung des ihnen entgegenkommenden, fremden Geräuschs.

Rumps! Bums! Polter! In ein paar Metern Entfernung schlägt vor den beiden Nordlichtern eine kräftige, wohlgenährte Milchkuh im weichen Gras des Deichs ein und bleibt leblos dort liegen. Die beiden werfen einen nicht besonders neugierigen Blick auf die ‚Himmelskuh‘.

Von der Wucht des Aufpralls ist allerdings ein alter, rostiger Drahtesel, der an einem kleinen Zäunchen neben den beiden lehnte, umgefallen. Und die Blicke, die die beiden auf das umgefallene Fahrrad werfen, sind wesentlich neugieriger.

Nordlicht 1 (in nordischer Mundart): „Weisu wem dat Rad jehört, Knut?“

Nordlicht 2 (ebenfalls in nordischer Mundart): „Kein Schimmer!“

Ohne auch nur ein Wort über die vor ihnen liegende Kuh zu verlieren, starren die beiden wieder seelenruhig aufs weite Meer hinaus.

Super und Off über diesem Bild: Schlecht informiert?

2. Super und Off: Den Express gibt es halt nur im Rheinland.

Das Express-Logo erscheint.

Express. Ein starkes Stück Rheinland.

Kunde: WDR

Spot: Zahl Fernsehgebühren-Idee „Tatort“, 45 Sekunden (Kino)

Ein junges, leicht skurriles Pärchen schaut sich im Bett liegend, bei Kerzenschein und mit einem Glas Sekt in der Hand, den Münsteraner Tatort an. Sie prosten sich turtelnd zu.

Im Fernsehen sieht man die erste Szene des Tatorts. In der Pathologie stehen der Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl), der Pathologe Professor Carl-Friedrich Böhme (Jan Josef Lievers) sowie seine Assistentin Alberich (Christine Ursprung) – die wegen ihrer geringen Körpergröße auf einem Hocker steht - um eine langbeinige Frauenleiche herum. Im Hintergrund läuft – wie gewohnt – klassische Musik. Professor Böhme wendet sich, mit einem Schuss Ironie in der Stimme, an seine kleine Assistentin: „Ich kenne die Dame. Sie ist wie Sie in Münster aufgewachsen. Im Gegensatz zu ihnen, liebe Alberich, ist sie hier aber auch groß geworden.“ Noch bevor die Assistentin schlagfertig antworten kann, unterbricht Kommissar Thiel den Dialog mit den Worten: „Zur Sache, Herrschaften! Der Mörder läuft schließlich immer noch frei herum!“

Plötzlich wird die Szene unterbrochen: Die Hand eines Regieassistenten reicht Thiel ein Stück Papier. Der wirft einen mürrischen Blick darauf und sagt: „Professor! Wir müssen den Fall abbrechen. Uwe Kasiske, Helmweggasse 12, in Gladbeck hat seine Rundfunk und TV-Gebühren nicht gezahlt.“ Im Hintergrund sieht man noch, wie die Leiche aufsteht und beleidigt das Set verlässt. Nach und nach folgt ihr der Rest der Crew.

Wieder zurück im Schlafzimmer des Pärchens. Die junge Frau im Bett erstarrt, prustet den Sekt, den sie gerade im Mund hat, über das gute Bettzeug und schüttet ihrem Freund, der ganz offensichtlich besagter Uwe Kasiske zu sein scheint, erbost den Rest aus dem Sekt-Glas ins Gesicht.

Off:

„Qualitätsfernsehen kostet Gebühren. Und ohne Gebühren wird nicht weiter ermittelt.“

Logo und Super:
WDR. Über Gebühren gut.

Die junge Frau ist inzwischen drauf und dran ihren Freund mit dem Kopfkissen zu ersticken. Der rudert hilflos mit den Armen.

Kunde: Iserlohner Pilsener

Spot: „Überfall“, 45 Sekunden (Kino)

Wir befinden uns vor einem Juwelier-Geschäft. Aus einem parkenden PKW davor steigen zwei junge Männer. Als sie den Laden betreten, streifen sie sich Strumpfmasken über die Gesichter und drehen, als hinter ihnen die Tür ins Schloss fällt, das ‚Offen'-Schild auf ‚Geschlossen'. Spätestens jetzt wird klar, dass wir Zeuge eines Überfalls sind.

Im Vorraum des Geschäfts. Mit vorgehaltener Waffe hält ein Gangster den Inhaber, einen älteren Herrn im Anzug, in Schach. Gleichzeitig rafft der andere hektisch die Juwelen aus den Vitrinen und stopft sie in eine Sporttasche.

Als der größte Teil des Schmucks aus den Vitrinen geräumt ist, zerren sie den Juwelier etwas unsanft – so, dass dessen Sakko zerknittert - in ein Hinterzimmer. Dort steht, wie sie richtig vermutet haben, der Safe mit den besonders wertvollen Schmuckstücken. Während sich Gangster Nummer 1 vor den Safe kniet und fleißig die wertvolle Beute in die Sporttasche packt, richtet Gangster Nummer 2 weiter seine Waffe auf den Juwelier.

Da entdeckt Gangster Nummer 2 die Mittagsmahlzeit des Juweliers: Auf einem Tischchen steht neben einem Teller mit Sandwichs eine kühle Flasche Iserlohner Pilsener. Der Bösewicht kann einfach nicht die Augen von dem verlockenden Getränk zu lassen. Magisch davon angezogen merkt man ihm deutlich an, dass er am liebsten einen erfrischenden Schluck davon trinken würde. Noch zögert er. Doch schließlich erliegt er der Versuchung: Er schnappt sich die Flasche und setzt zum Trinken an. Mist! Mit Strumpfmaske über dem Mund kann das ja nicht klappen. Also zieht er sie sich, ohne zu überlegen, hoch auf die Stirn und nimmt einen beherzten Schluck.

Als sein Kollege ihn trinken sieht, hört er augenblicklich damit auf, den Safe zu leeren und deutet mit energischen Gesten auf eine Überwachungskamera unter der Decke, die genau auf das enthüllte Gesicht des Trinkenden gerichtet ist. Ganz klar: Der Coup ist gelaufen. Entsetzt, jetzt keine Chance mehr zu haben, unerkannt mit der Beute zu entkommen, reißt auch er sich die Strumpfmaske vom Gesicht und schmeißt sie Wut entbrannt zu Boden.

(Der Iserlohner Pilsener Kronkorken erscheint vor grünem Fond. Dann wird er – von unsichtbarer Hand - ‚geöffnet' und bleibt leicht geknickt liegen. Gleichzeitig ertönt ein kurzes, schäumendes Zischgeräusch.)

Super und Off-Sprecher: Iserlohner Pilsener. Das Bier, das unter die Haut geht.

(Bis die Buchstaben des Claims ihre Endposition erreicht haben, tanzen sie kurz einmal auf und ab.)

Wieder im Verkaufsraum des Juweliers. Der ältere Herr steht wie zu Beginn des Überfalls hinter seinem Tresen. Verdutzt sieht er mit an, wie ihm die beiden Gangster Schuld bewusst die Tasche mit der Beute auf die Vitrine stellen. Bevor sie mit leeren Händen und einem entschuldigendem Gesichtsausdruck den Laden verlassen, zupft der eine Gangster ihm noch liebevoll den Anzug zurecht, schnippst ein, zwei Fusseln von seiner Schulterpartie und legt einen dicken Ring, den er noch in einer Jackentasche hatte, neben die Sporttasche mit dem Diebesgut. Der andere Gangster nimmt es ebenfalls sehr genau und richtet dem Juwelier seine Krawatte wieder in die korrekte Position.

Kunde: Haxenhaus Köln

Spot: „Leidenschaft“, 45 Sekunden (Kino)

Ein junges Pärchen vergnügt sich in einem großzügigen King Size-Bett. Beide sind splitternackt. Hemmungslos und hingebungsvoll lieben sie sich zu erotischer Musik und im aufregend flackernden Schein einer Kerze.

Er liebkost ihren hinreißenden Körper, bis mit einem Mal seine Hand kräftig die Fesseln ihres Fußes umschließt. Als sein Blick gierig über ihren wohl geformten Unterschenkel gleitet, entfleucht ihm ungewollt und die prickelnde Harmonie zerreißend, ein lautes und hungriges Knurren.

Wir erkennen: Es ist sein Magen, der beim Anblick ihres Beines in erregt-kulinarische Stimmung versetzt wurde. Überrascht blicken sich beide tief in die Augen. Er schaut verschämt zur Seite.

Super über dieser Szene:

Dein Bauch will es doch auch.

Auf weißem Fond erscheint eine lecker illustrierte, knusprige Haxe. Darunter der Text:

Hier hat der Magen das Sagen.

Haxenhaus zum Rheingarten, Frankenwerft 19, Köln

2. Kann ich

 

Der Werbetinger.

Definition Werbetinger(lat. Werbustingus) In der freien Wildbahn machen sich Werbetinger rar. Sie sind scheu, nur schwer zu fangen und man muss schon lange seinen Feldstecher über Wald, Wiesen und durch Art Buying-Karteien schweifen lassen, bis man einen entdeckt hat.

Der Jäckermeister ist so ein Werbetinger. Anfangs beäugt er alles etwas kritisch, später wird er dann immer zutraulicher und lässt sich schließlich motiviert auf jede noch so kniffelige Aufgabenstellung ein.

Dann liegt es in seiner Natur, dass er den festen Boden unter seinen Füßen verlässt und in der Tiefe schürt, um den Kern eines Problems aufzuspüren und dieses auf einen überraschenden Punkt und zu Papier zu bringen.

So ungewöhnlich seine Arbeitsweise ist, so multifunktional ist er einsetzbar. Disziplinen wie Kino-, TV-, Print- oder Funk-Konzepte sind genauso aus einem Guss, wie überzeugende Ideen für die Verkaufsförderung, das Handelsmarketing, die Literatur oder die Neuen bzw. die Ambient Medien.

Merke: Der Werbetinger ist damit auch ein Pitchetinger und für jegliche Art von Wettbewerbspräsentation eine empfehlenswerte Besetzung.

Sein Einfallsreichtum und sein konzeptionelles Köpfchen machen ihn obendrein erfrischend teamfähig. Jobs erledigt er liebend gerne auch in der guten Stube seines Auftraggebers. Und es besteht immer auch die Möglichkeit ihn im Doppelpack mit einem Werbetinger der Spezies Art zu buchen, der oder die dann genauso multifunktional einsetzbar ist, wie er selbst.

Wen wundert es also, wenn der werbende Volksmund einhellig behauptet: Der Jäckermeister im Haus erspart den Zimmermann.

3. Was war (Stationen) (Visual: Weltkarte)

(Anm.: Super Karte!! – ein wenig schräg hängen gefiele mir noch besser!)

Da können Sie sich mal eine Scheibe von abschneiden.

Dein Bauch will es doch auch.

Hier hat der Magen das Sagen.

 

 

Haxenhaus zum Rheingarten, Frankenwerft 19, Köln

 

Warum ich so rumgekommen aussehe.

Agenturen (*fest)

Barten & Barten, BBDO, BMZ!FCA, Brandlounge, Bruchmann, Schneider, Bruchmann, Cayenne, DDB, EURO RSCG, Fröhling *, Grey, Jung von Matt, Jung von Matt Elbe, Jung von Matt Isar, JK Bielefeld *, Rempen & Partner *, Sixpack, Slagmann's, Springer & Jacoby, TBWA, Weber, Hodel, Schmid Zürich, Wensauer & Partner ... Gagwriter für die Harald Schmidt Show

Kunden

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Lassen Sie mal was von sich hören.

jaeckermeister@gmx.de

Tages Satz
Gute Stube Sieh an Kann ich Was war Schreib mir Tages Satz Links
Erhöhen Sie den Lesenswert Ihres Tages.
Der Satz des Tages ist heute mal ein ausgewachsener Text geworden und er ließt sich wie folgt:

(*) Beim Blättern im Lexikon stolpere ich über eine wunderbare Definition, und zwar für Erde: Erde sei ‚Stoff, aus dem Land ist'. Das ist wunderbar zart, einfach, gut und richtig. Stoff aus dem Land ist! Ich freue mich zehn Minuten daran. Guter Stoff, gutes Land, gute Definition! Ekelhaft ist dagegen die als Reklamespruch verwendete Definition: ‚Liebe ist, wenn es Landliebe ist.' Immerhin fällt mir etwas dazu ein. Ein Ehepaar fährt im Auto nach Neu-Isenburg, denn dort findet ein Konzert des Walzerkönigs André Rieu statt. Der Mann, welcher den Wagen steuert, findet den Abzweig nach Neu-Isenburg nicht und sagt daher zu seiner Frau: „Kannst du mal auf die Karte gucken?“ Da sagt die Frau: „Ja, gerne“ und liest vor: “Mama Concerts & Rau präsentiert André Rieu und seine furchtbar verkleideten Walzergeigenweiber, Einlass 18 Uhr, Beginn 20 Uhr, Eintritt 64 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr.“ Und da sagt der Mann: „ Karte ist, wenn es Landkarte ist, Liebes!“

(*) Jäckermeisterlich geklaut bei Max Goldt aus „Wenn man einen weißen Anzug trägt.“